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Herausforderungen der Zukunft aktiv angehen!

Stadt Sankt Augustin leitet umfassenden Informationsprozess und Dialog zum Thema „Altersgerechter Umbau“ ein

Zum Thema „Altersgerechter Umbau“ hat die Stadtverwaltung Sankt Augustin einen umfassenden Informationsprozess und den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern eingeleitet. Hierzu hatten Bürgermeister Klaus Schumacher und der Erste Beigeordnete Rainer Gleß zu einer Veranstaltung mit Experten aus der öffentlichen Verwaltung, der kommunalen Wohnungswirtschaft und den Sozialverbänden in den Ratssaal eingeladen. Marion Kusserow, Leiterin des städtischen Fachdienstes Wohnen, führte mit ihrer ansprechenden Moderation durch die Veranstaltung. Im Anschluss an die informativen Referate tauschten sich Experten und Besucherinnen und Besucher über die Möglichkeiten aus, den Wohnraum und das Umfeld den veränderten Bedürfnissen im Alter anzupassen. 

Dass Sankt Augustin die Herausforderungen der Zukunft aktiv angeht, wurde allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern nach einer Einführung des Ersten Beigeordneten in das Stadtentwicklungskonzept Sankt Augustin 2025 unter dem Focus „Barriere­freiheit“ prägnant vor Augen geführt.

Erstaunen lösten die aktuellen Fakten aus, die Alwin Proost vom Bundes­ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorstellte:

Diese demographische Entwicklung rückt das Thema „Altersgerechter Umbau“ auch in den nächsten Jahren verstärkt in den Blickpunkt der Stadtentwicklung.

Dabei haben viele Menschen den Wunsch, möglichst lange selbständig und selbst­bestimmt in ihren eigenen vier Wänden und ihrer vertrauten Umgebung zu wohnen. Die meisten von ihnen wissen jedoch nicht, wie dies gelingen kann, gerade wenn Bewegungsbeschwerden und/oder Pflegebedürftigkeit hinzukommen.

Die vielfältigen – und zum Teil auch nicht aufwändigen - Möglichkeiten zum alters­gerechten Umbau von Eigenheimen und Wohnungen dokumentierte Karin Michels – Innenarchitektin der AWO Wohnberatung Siegburg – mit einer Fülle von „best-practise“ Beispielen.  

Michael Göttner – Referent für Information und Beratung der KfW Mittelstandsbank – konnte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Veranstaltung umfassend die neuen Förderungsmöglichkeiten durch die KfW an die Hand geben und hierzu die zahlreich gestellten Fragen beantworten. Mittel für zinsgünstige Darlehen der KfW-Bank wurden jüngst durch die Bundesregierung im Rahmen des Konjunktur­programms bereit gestellt, um die Eigentümer – aber auch Mieter – bei der Anpassung des Wohnraumes an ihre differenzierten Bedürfnisse zu unterstützen. 

Ralf Baldauf – Geschäftsführer der Gemeinnützigen Baugenossenschaft eG Sankt Augustin – informierte die Besucherinnen und Besucher über die „sukzessive“ Anpassung des „Altbestandes“ seiner Wohnungen sowie geplante neue Projekte. Damit will die Baugenossenschaft einen Beitrag für eine gute, sichere und soziale Wohnraumversorgung in Sankt Augustin leisten.

Die Auswirkungen der Barrierefreiheit und der altersgerechten Anpassung von Wohnraum mit dem dazu gehörenden Umfeld auf die Sozialsysteme beleuchtete Helmut Huntgeburth, Pressesprecher des VdK Sozialverbandes im Land Nordrhein-Westfalen. Sein Resümee: Barrierefreiheit muss in den Köpfen beginnen.

Haben Sie noch mehr Interesse an diesem Thema? Hier finden Sie die Vorträge der Referenten als download:

Rückfragen zu der Veranstaltung richten Sie bitte an Frau Christiane Hütténes, Rathaus Sankt Augustin, Tel. 243-246, E-Mail: christiane.huettenes@sankt-augustin.de